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Über die Zukunft sprechen: Pläne, Verabredungen und Vorhersagen

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Die Zukunft im Englischen: going to für einen Plan oder eine Vorhersage (It’s going to rain), die Verlaufsform für eine feste Verabredung (I’m seeing the dentist), will für einen spontanen Entschluss oder ein Versprechen (I’ll help you) und das simple present für einen Fahrplan (The train leaves at eight).

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1. Pläne und Vorhersagen: going to

be + going to + Infinitiv wird in zwei Fällen verwendet: für einen Plan, der schon beschlossen ist (We are going to buy a new car.), und für eine Vorhersage aufgrund dessen, was man gerade sieht (The sky is black. It is going to rain.). Die Form von be richtet sich nach dem Subjekt (I am, he is, you are, verkürzt I'm, he's, you're), und auf going to folgt der Infinitiv: That glass is going to break. In der Verneinung steht not nach be (They aren't going to go out tonight, He isn't going to stay); im Fragesatz steht be vor dem Subjekt (When is Tom going to call?).

Achtung: be darf nicht fehlen, und nach going to steht der Infinitiv: she is going to work, nicht she going to work und nicht she is go to work. Das deutsche „werden“ einer Vorhersage („Es wird regnen“) wird mit going to oder will wiedergegeben, nicht mit become.

Weitere Beispiele: My sister is going to be a doctor. That child is going to cry. We aren't going to sell our flat.

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Antwort zeigen Look at those clouds! It ___ (rain). is going to rainAntwort zeigen
Antwort zeigen Tom has saved some money. He ___ (buy) a bike — he decided last month. is going to buyAntwort zeigen
2. Verabredungen: die Verlaufsform

Die Verlaufsform (be + -ing-Form) wird mit einer Zeitangabe für eine Verabredung oder einen Plan verwendet, der mit anderen schon fest vereinbart ist: I am meeting Tom on Monday. Lucy is playing tennis after school tomorrow. Sie steht für das, was organisiert ist (eine gekaufte Fahrkarte, eine vereinbarte Uhrzeit); going to drückt auch eine bloße Absicht aus. Bei einer festen Verabredung ist going to oft ebenfalls richtig.

Infinitiv-ing-Form
see, meet, play, fly, go, visitseeing, meeting, playing, flying, going, visiting
come, drive, have, movecoming, driving, having, moving (das -e am Ende fällt weg)

In der Verneinung steht not nach be (I am not flying to Rome next week, They aren't coming tonight). Im Fragesatz steht be vor dem Subjekt: Where are they going on Sunday?

Achtung: Im Deutschen steht hier das Präsens („Ich sehe Paul heute Abend“), im Englischen die Verlaufsform: I am seeing Paul tonight, nicht I see Paul tonight. Nach be steht das Verb in der -ing-Form: we are meeting, nicht we are meet. Auch nach einer Zeitangabe am Satzanfang steht das Subjekt vor dem Verb: On Monday I am working, nicht On Monday am I working.

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Antwort zeigen Sorry, I can't come tonight. I ___ (meet) Anna at the cinema at six. am meetingAntwort zeigen
Antwort zeigen Tom ___ (play) tennis with Ben tomorrow at three. is playingAntwort zeigen
3. Entschlüsse und Versprechen: will

will + Infinitiv wird für einen Entschluss verwendet, der im Augenblick des Sprechens gefasst wird (It is raining. — I will take the car.), für ein Angebot (I will carry your bags. I'll make you a coffee.) und für ein Versprechen (I won't be long. I won't lose your keys.). Nach will steht der Infinitiv ohne -s und ohne to: I will answer the email now. In der gesprochenen Sprache wird will zu 'll verkürzt (I'll go with you). Die Verneinung lautet will not oder won't. Der Fragesatz beginnt mit Will, und die Kurzantwort wird mit will oder won't gebildet: Will you come tomorrow? — Yes, I will. No, I won't. In der bejahenden Kurzantwort wird will nicht verkürzt.

Achtung: Im Deutschen steht hier meist das Präsens („Ich mache auf!“, „Ich mache das nicht wieder“). Im Englischen wird für einen spontanen Entschluss will verwendet, nicht das simple present und nicht going to; für ein Versprechen won't, nicht don't. will bedeutet nicht „wollen“: „Ich will gehen“ heißt I want to go, nicht I will go.

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Antwort zeigen The phone is ringing. — I ___ (answer) it. will answerAntwort zeigen
Antwort zeigen We need some bread. — OK, I ___ (go) to the shop. will goAntwort zeigen
4. Fahrpläne: das simple present

Das simple present wird für einen Fahrplan oder ein festes Programm verwendet (Züge, Busse, Kino, Geschäfte, Schule), auch wenn es um die Zukunft geht: The bus leaves at nine. The lesson starts at ten tomorrow. In der 3. Person Singular wird ein -s angehängt (starts, leaves, opens, closes, arrives), nach sh ein -es (finishes). Die Verneinung wird mit doesn't und dem Infinitiv gebildet (This bus doesn't go to the station, The shop doesn't open until ten). Der Fragesatz wird mit does gebildet (When does the next train arrive?), nicht mit be.

Achtung: Im Deutschen beginnt die Frage mit dem Verb („Beginnt die Stunde um zehn?“), im Englischen mit Does: Does the lesson start at ten?, nicht Starts the lesson at ten? und nicht Is the lesson start at ten?

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Antwort zeigen The train ___ (leave) at half past seven. leavesAntwort zeigen
Antwort zeigen The film ___ (start) at eight. startsAntwort zeigen
5. Will, going to oder die Gegenwart?

Welche Form verwendet wird, richtet sich nach der Situation. Ein beschlossener Plan oder ein sichtbares Anzeichen wird mit going to ausgedrückt (It is going to snow in the mountains. Ben is hungry. He is going to eat an apple.). Eine feste Verabredung steht in der Verlaufsform (We are going to the theatre on Friday.), ein Fahrplan im simple present (The next train leaves at ten.). will wird für einen Entschluss im Augenblick des Sprechens verwendet (I will open the window.), für eine Vermutung nach I think (I think you will like this film.) und für ein Versprechen (I won't tell anyone.). Auch eine Beruhigung steht mit will: Don't worry, nothing bad will happen. Für Fragen gilt dasselbe: Bei What are you doing on Saturday? und Are you meeting Anna tomorrow? geht es um eine Verabredung.

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Antwort zeigen It is very dark outside. It ___ (snow) soon. is going to snowAntwort zeigen
Antwort zeigen Ben has a ticket for the match. He ___ (go) with his dad on Saturday. is goingAntwort zeigen
6. Die Zukunft: alles gemischt

Die vier Formen werden gemischt: going to, die Verlaufsform, will und das simple present. Welche Form passt, richtet sich nach der beschriebenen Situation. „wollen“ heißt dabei want, nicht will, und nach einer Zeitangabe am Satzanfang steht das Subjekt vor dem Verb: Tomorrow we are leaving.

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Antwort zeigen Mia has found a new job. She ___ (start) in June. is startingAntwort zeigen
Antwort zeigen Look at the time! We ___ (be) late. are going to beAntwort zeigen

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