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Das italienische Alphabet und seine Aussprache

Das italienische Alphabet Buchstabe für Buchstabe: der Name jedes Buchstabens, die Laute, für die er steht, Wörter zum Anhören, Buchstabengruppen und stumme Buchstaben.

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  1. Das italienische Alphabet
  2. Buchstabenverbindungen
  3. Die Doppelkonsonanten
  4. Die Betonung und die Akzentzeichen
  5. Das stumme h und die Wortenden
  6. Zusammenfassung

Das Italienische wird mit dem lateinischen Alphabet geschrieben. Das eigentliche italienische Alphabet hat nur einundzwanzig Buchstaben; die übrigen fünf, j, k, w, x und y, stehen fast nur in Lehnwörtern und in einigen Eigennamen. Die Rechtschreibung ist sehr regelmäßig: Wer den Lautwert jedes Buchstabens und jeder Buchstabenverbindung kennt, kann fast jedes Wort richtig vorlesen. Nur die Betonung, die Klangfarbe von e und o und der Laut von s und z sind nicht immer aus der Schrift abzulesen. Schwierig sind für deutschsprachige Lernende vor allem c und g, die vor e und i anders ausgesprochen werden, die Verbindungen ch, gh, gli, gn und sc, der Buchstabe z, der in vielen Wörtern wie ein stimmhaftes „ds“ klingt, die Doppelkonsonanten, die länger gehalten werden, und das v, das nie wie f ausgesprochen wird. Dazu kommen st- und sp-, die nie wie „scht“ und „schp“ klingen, ei und ie, die anders als im Deutschen gelesen werden, das stumme h, die Endvokale, die immer voll ausgesprochen werden, und die Betonung.

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Das italienische Alphabet

Das italienische Alphabet hat dieselbe Reihenfolge wie das deutsche; j, k, w, x und y stehen an ihrem gewohnten Platz. Die Vokale heißen wie ihr Laut. Viele Konsonanten werden mit „i“ benannt: b heißt „bi“, d „di“, p „pi“, t „ti“; andere beginnen mit einem offenen „ä“ und enden auf ein gesprochenes „e“: f „äffe“, l „älle“, m „ämme“, n „änne“, r „ärre“, s „ässe“. Beim Buchstabieren werden am häufigsten die Namen von c („tschi“), g („dschi“), h („akka“), v („wu“) und z („dsäta“) verwechselt.

Mit den Namen der Buchstaben buchstabiert man ein Wort laut, etwa seinen Namen oder seine Adresse am Telefon.

BuchstabeNameLauteBeispieleHinweis
A aa /a//a/marewie im Deutschen (mare)
„a“, wie im Deutschen
B bbi /bi//b/bene„bi“, nicht „be“
C cci /tʃi//k/ · /tʃ/casa cenawie k vor a, o, u und vor einem Konsonanten (casa); wie „tsch“ vor e und i (cena); nie wie „ts“ in „Cäsar“
„tschi“, nicht „tse“
D ddi /di//d/due„di“, nicht „de“
E ee /e//e/ · /ɛ/sera bello panebetont geschlossen wie in „See“ (sera) oder offen wie in „Bett“ (bello); unbetont immer geschlossen und immer voll ausgesprochen, auch am Wortende (pane); nie wie das schwache e in „bitte“
„e“, geschlossen wie in „See“, aber kurz
F feffe /ˈɛffe//f/fare„äffe“, mit gesprochenem e am Ende
G ggi /dʒi//ɡ/ · /dʒ/gatto gelatowie g in „gut“ vor a, o, u und vor einem Konsonanten (gatto); wie „dsch“ in „Dschungel“ vor e und i (gelato); nie wie g in „Gel“ vor e und i
„dschi“, nicht „ge“
H hacca /ˈakka/„akka“, betont auf dem ersten a und mit langem k; nicht „ha“
I ii /i//i/ · /j/vino piedewie im Deutschen (vino); vor einem anderen Vokal wie das deutsche j (piede)
„i“, wie im Deutschen
J ji lunga /i ˈlunɡa/„i lunga“, das heißt „langes i“; nicht „jott“; Buchstabe der Lehnwörter und einiger Eigennamen
K kcappa /ˈkappa/„kappa“, nicht „ka“; Buchstabe der Lehnwörter
L lelle /ˈɛlle//l/luna„älle“, mit gesprochenem e am Ende
M memme /ˈɛmme//m/mare„ämme“, mit gesprochenem e am Ende
N nenne /ˈɛnne//n/nonoimmer wie n gesprochen, ohne den Vokal davor nasal zu machen
„änne“, mit gesprochenem e am Ende
O oo /ɔ//o/ · /ɔ/sole novebetont geschlossen wie in „Boot“ (sole) oder offen wie in „Sonne“ (nove); unbetont immer geschlossen
„o“, offen wie in „Sonne“
P ppi /pi//p/pane„pi“, nicht „pe“
Q qcu /ku//k/quattrosteht immer vor u; qu wird „kw“ in einer Silbe gesprochen, mit gerundeten Lippen (quattro)
„ku“, wie im Deutschen
R rerre /ˈɛrre//r/rossomit der Zungenspitze gerollt (rosso); nie im Rachen gerieben
„ärre“, mit gerolltem r
S sesse /ˈɛsse//s/ · /z/sole rosastimmlos wie in „Bus“, auch am Wortanfang vor einem Vokal (sole); zwischen Vokalen im Norden und in vielen Wörtern der Standardaussprache stimmhaft wie in „Rose“ (rosa), in Mittel- und Süditalien stimmlos; beides ist richtig
„ässe“, mit gesprochenem e am Ende
T tti /ti//t/tre„ti“, nicht „te“
U uu /u//u/ · /w/luna uovowie im Deutschen (luna); vor einem anderen Vokal wie ein kurzes, flüchtiges u, ähnlich dem englischen w (uovo)
„u“, wie im Deutschen
V vvu /vu//v/vinowie das deutsche w (vino); nie wie f in „Vater“
„wu“, mit dem Laut des deutschen w; nicht „fau“
W wdoppia vu /ˈdoppja vu/„doppia wu“, das heißt „doppeltes wu“; nicht „we“
X xics /iks//ks/taxi„ks“, in Lehnwörtern (taxi)
„iks“, wie im Deutschen
Y yipsilon /ˈipsilon/„ipsilon“, betont auf der ersten Silbe, wie das deutsche „Ypsilon“
Z zzeta /ˈdzɛta//ts/ · /dz/grazie zeroje nach Wort „ts“ wie in „Zeit“ (grazie) oder stimmhaftes „ds“ (zero), ein Laut, den das deutsche z nicht hat
„dsäta“, mit stimmhaftem „ds“; nicht „tsett“

Das Buchstabieren. Beim Buchstabieren wird jeder Buchstabe mit seinem Namen genannt: Auf die Frage Come si scrive? („Wie schreibt man das?“) antwortet man zum Beispiel M-A-R-C-O, „ämme – a – ärre – tschi – o“. Ein doppelter Buchstabe wird mit doppia angesagt: nonno wird „änne – o – doppia änne – o“ buchstabiert. Am Telefon wird ein Buchstabe gern mit einem Städtenamen verdeutlicht: A come Ancona, B come Bologna, C come Como, D come Domodossola.

  • Come si scrive?Wie schreibt man das?
  • M-A-R-C-OM, A, R, C, O
  • doppia tDoppel-t

Merke

Im Italienischen heißt der Buchstabe c „tschi“, der Buchstabe g „dschi“, der Buchstabe h „akka“ und der Buchstabe z „dsäta“; v heißt „wu“ und w „doppia wu“. Diese Buchstaben werden beim Buchstabieren eines Namens oder einer Adresse am häufigsten verwechselt.

Die meisten Konsonanten werden wie im Deutschen ausgesprochen: b, d, f, l, m, n, p und t. Anders gelesen werden vor allem c und g, deren Laut vom folgenden Vokal abhängt, sowie s, v, z und r. Die fünf Vokale werden alle deutlich ausgesprochen, an jeder Stelle im Wort; betontes e und o haben je einen offenen und einen geschlossenen Laut.

Unterschied zum Deutschen

Auch im Deutschen gibt es ein offenes und ein geschlossenes e und o, doch dort hängt der Laut meist von der Länge des Vokals ab. Im Italienischen ist nur betontes e und o offen oder geschlossen, und das hängt vom Wort ab: sera und sole haben geschlossene Vokale, bello und nove offene. Die Schrift zeigt es nicht an, außer auf einem betonten Endvokal (caffè, perché), und die Aussprache schwankt von Region zu Region. Ein Wort mit der anderen Klangfarbe bleibt verständlich.

  • casa / cenaHaus / Abendessen
  • gatto / gelatoKatze / Eis
  • sera / belloAbend / schön
  • sole / noveSonne / neun

c und g vor e und i

Vor a, o, u und vor einem Konsonanten wird c wie k und g wie in „gut“ ausgesprochen. Vor e und i wird c wie „tsch“ und g wie „dsch“ ausgesprochen. Soll vor e und i der Laut k oder das g von „gut“ erhalten bleiben, schreibt man ch und gh (anche); soll vor a, o, u der Laut „tsch“ oder „dsch“ stehen, schreibt man ci und gi, deren i nicht gesprochen wird (ciao, giorno).

Häufige Fehler

  • [ˈtsena] → [ˈtʃena]cena beginnt mit „tsch“: Das c wird nie wie „ts“ ausgesprochen.
  • [ɡeˈlato] → [dʒeˈlato]In gelato wird das g vor e wie „dsch“ ausgesprochen, nie wie in „Gel“.
  • [ˈfino] → [ˈvino]In vino wird das v wie das deutsche w ausgesprochen, nie wie f.
  • [ˈzole] → [ˈsole]Am Wortanfang vor einem Vokal ist das s stimmlos wie in „Bus“, nicht stimmhaft wie in „Sonne“.
  • [ˈtsɛro] → [ˈdzɛro]zero beginnt mit einem stimmhaften „ds“, nicht mit dem „ts“ des deutschen z.

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Buchstabenverbindungen

Mehrere Laute werden mit zwei oder drei Buchstaben geschrieben. Die Verbindungen ch und gh bezeichnen den Laut k und das g von „gut“, nie den ch-Laut von „ich“ oder „Bach“; der Laut „sch“ wird sce oder sci geschrieben. Die Verbindungen gn und gli bezeichnen zwei Laute, die es im Deutschen nicht als einzelne Laute gibt, ähnlich wie „nj“ und „lj“. Zwei aufeinanderfolgende Vokale werden nacheinander ausgesprochen: ei ist nie das deutsche „ei“ in „mein“, und ie ist nie das lange i in „Liebe“. Am Wortanfang werden st- und sp- wie geschrieben gesprochen, nie wie in „Stein“ oder „Spiel“.

SchreibungLauteBeispieleHinweis
ce/tʃ/cena„tsche“, mit geschlossenem oder offenem e
ci/tʃ/ciao„tschi“; vor einem anderen Vokal nur „tsch“, das i wird nicht gesprochen (ciao)
ch/k/anchewie k, vor e und i; nie wie ch in „ich“ oder „Bach“
ge/dʒ/gelato„dsche“, mit geschlossenem oder offenem e
gi/dʒ/giorno„dschi“; vor einem anderen Vokal nur „dsch“, das i wird nicht gesprochen (giorno)
gh/ɡ/ghiacciowie g in „gut“, vor e und i
gn/ɲ/bagnoein einziger Laut, ähnlich wie „nj“ in „Champagner“, etwas länger gehalten; nie g und dann n
gli/ʎ/figlioein einziger Laut, ähnlich wie „lj“, mit dem Zungenrücken am Gaumen; vor einem anderen Vokal wird das i nicht gesprochen (figlio)
sce/ʃ/pesce„sche“, mit dem sch von „Schule“
sci/ʃ/sci„schi“, mit dem sch von „Schule“
sch/sk/schermo„sk“, vor e und i; nie wie das deutsche sch
qu/kw/quattro„kw“ in einer Silbe, mit gerundeten Lippen wie bei u; nie „kv“ wie in „Quelle“
gu/ɡw/guanto„gw“ in einer Silbe vor einem Vokal, mit gerundeten Lippen wie bei u
nn/nn/nonnoein langes n, einen Augenblick gehalten
ll/ll/belloein langes l, einen Augenblick gehalten
rr/rr/carroein langes, gerolltes r mit mehreren Schlägen der Zunge
ss/ss/rossoein langes s, immer stimmlos wie in „Bus“
tt/tt/gattoein langes t: Die Zunge bleibt einen Augenblick an den Zähnen, bevor sie sich löst
cc/kk/ · /ttʃ/ecco ghiaccioein langes k vor a, o, u (ecco); ein langes „tsch“ vor e und i (ghiaccio)
zz/tts/ · /ddz/pizza mezzoein langes „ts“ (pizza) oder ein langes „ds“ (mezzo), je nach Wort
on/on/con„o“, dann ein gesprochenes n, wie in „von“; nie nasal wie in „Balkon“ oder „Bonbon“
st-/st/strada„s“, dann „t“, wie in „Liste“; nie „scht“ wie in „Stein“
sp-/sp/spesa„s“, dann „p“, wie in „Wespe“; nie „schp“ wie in „Spiel“
ei/ɛi/sei„ä“, dann „i“, in einer Silbe; nie wie das deutsche „ei“ in „mein“
ie/jɛ/ieri„jä“, wie in „Jäger“; nie ein langes i wie in „Liebe“
  • ancheauch
  • ciaohallo, tschüs
  • giornoTag
  • bagnoBadezimmer
  • figlioSohn
  • pesceFisch
  • seisechs

Merke

ch wird wie k ausgesprochen, und sc vor e und i wie „sch“: anche klingt wie „anke“, pesce wie „pesche“.

Häufige Fehler

  • [ˈançe] → [ˈanke]In anche wird ch wie k ausgesprochen, nie wie ch in „ich“.
  • [ˈbaɡno] → [ˈbaɲɲo]In bagno bezeichnet gn einen einzigen Laut, ähnlich wie „nj“.
  • [ˈfiɡljo] → [ˈfiʎʎo]In figlio wird gli nicht als g und dann „li“ gelesen.
  • [ˈpestse] → [ˈpeʃʃe]In pesce wird sc vor e wie „sch“ ausgesprochen.
  • [zai] → [ˈsɛi]In sei werden e und i beide gesprochen, nie wie das deutsche „ei“; das s ist stimmlos.

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Die Doppelkonsonanten

Im Deutschen zeigt ein doppelter Konsonant nur an, dass der Vokal davor kurz ist: Das t in „Mitte“ ist nicht länger als das t in „Mitleid“. Im Italienischen wird ein doppelter Konsonant lang ausgesprochen: Er wird einen Augenblick gehalten, oder vor ihm entsteht eine kurze Pause, bevor er gelöst wird, und der Vokal davor wird kürzer. Die Länge unterscheidet Wörter.

Ein Doppelkonsonant wird länger gehalten

Ein doppelt geschriebener Konsonant wird länger ausgesprochen als der einfache: nn in nonno, tt in gatto, ss in rosso. Das ss ist immer stimmlos wie in „Bus“. Zwischen zwei Vokalen werden auch gn, gli und sc vor e und i lang ausgesprochen, obwohl sie nicht doppelt geschrieben werden (bagno, figlio, pesce).

  • nono / nonnoneunter / Großvater
  • caro / carrolieb, teuer / Wagen

Unterschied zum Deutschen

Im Deutschen gibt es lange Konsonanten fast nur an der Grenze zwischen zwei Wörtern oder Wortteilen („mit Tee“, „Schifffahrt“); im Italienischen stehen sie mitten im Wort, und man hört sie: nonno hat ein deutlich längeres n als nono. Wer gatto wie „Gatte“ liest, ohne das t zu halten, ist schwer zu verstehen.

Häufige Fehler

  • [ˈnɔno] → [ˈnɔnno]Für „Großvater“ wird das nn von nonno länger gehalten; nono bedeutet „neunter“.
  • [ˈɡato] → [ˈɡatto]In gatto ist das tt lang: Die Zunge bleibt einen Augenblick an den Zähnen.

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Die Betonung und die Akzentzeichen

Jedes italienische Wort hat eine betonte Silbe, die lauter und etwas länger gesprochen wird als die anderen. Meist ist es die vorletzte (casa, amico, giorno); in anderen Wörtern ist es die drittletzte (tavolo, telefono, musica) oder die letzte (città). Die Betonung liegt also oft nicht auf der ersten Silbe wie bei vielen deutschen Wörtern. Die Schrift zeigt die Betonung nur auf einem Endvokal an: Ein mehrsilbiges Wort, das auf dem letzten Vokal betont wird, trägt immer ein Akzentzeichen (città, caffè, perché, lunedì, però, più).

SchreibungLauteBeispieleHinweis
à/a/cittàbetontes a am Wortende (città)
è/ɛ/caffèbetontes offenes e, wie in „Bett“ (caffè); auch das Verb è („ist“)
é/e/perchébetontes geschlossenes e, wie in „See“ (perché)
ì/i/cosìbetontes i am Wortende (così)
ò/ɔ/peròbetontes offenes o, wie in „Sonne“ (però)
ù/u/piùbetontes u am Wortende (più)

Das Akzentzeichen

Das Akzentzeichen steht immer auf dem letzten Vokal mehrsilbiger Wörter, die auf diesem Vokal betont werden (città, caffè), und auf einigen einsilbigen Wörtern: più, può, già, giù, sowie auf denen, die es von einem anderen Wort unterscheidet, etwa è („ist“) und e („und“), tè („Tee“) und te („dich“), sì („ja“) und si (Pronomen), là („dort“) und la (Artikel). Auf à, ì, ò, ù und auf dem offenen è steht der Gravis, auf dem geschlossenen é der Akut, vor allem in den Wörtern auf -ché (perché). Sonst wird die Betonung nicht geschrieben.

Unterschied zum Deutschen

Die Akzentzeichen des Italienischen ändern den Laut des Vokals nicht wie die Umlautpunkte im Deutschen: Sie zeigen, wo die Betonung liegt. Nur è und é zeigen außerdem an, ob das e offen oder geschlossen ist. Der Apostroph steht für einen weggefallenen Vokal, wie im Deutschen in „geht’s“: l’amico, un po’; er ersetzt nie ein Akzentzeichen.

  • casaHaus
  • tavoloTisch
  • cittàStadt
  • caffèKaffee
  • perchéwarum, weil

Häufige Fehler

  • [taˈvolo] → [ˈtavolo]tavolo wird auf der ersten Silbe betont.
  • [ˈtʃitta] → [tʃitˈta]Das Akzentzeichen von città zeigt, dass die letzte Silbe betont wird.
  • e un amico → è un amicoDas Verb è („ist“) trägt ein Akzentzeichen; ohne Akzent bedeutet e „und“.

Die Großschreibung. Anders als im Deutschen werden Substantive im Italienischen kleingeschrieben: casa, amico. Großgeschrieben werden nur der Satzanfang und Eigennamen; auch Wochentage, Monate und Nationalitätsadjektive werden kleingeschrieben: lunedì, gennaio, italiano.

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Das stumme h und die Wortenden

Die meisten italienischen Wörter enden auf einen Vokal, und dieser Vokal wird immer deutlich und voll ausgesprochen, nie abgeschwächt wie das e in „bitte“: pane hat zwei Silben mit einem klaren e am Ende, sole ebenso. Ein Konsonant am Wortende, in den wenigen Wörtern, die einen haben, wird ebenfalls gesprochen (con), und b, d und g werden dort nicht stimmlos wie im Deutschen („Rad“ wie „Rat“): sud („Süden“) endet auf d, nicht auf t. Der einzige stumme Buchstabe ist das h.

SchreibungLauteBeispieleHinweis
hstummha hannowird nie ausgesprochen: ha („er hat“) klingt wie a („nach, in“); es steht in ch und gh, in vier Formen des Verbs avere (ho, hai, ha, hanno) und in Lehnwörtern (hotel)

Unterschied zum Deutschen

Im Deutschen wird h am Wort- und Silbenanfang gehaucht („Haus“); im Italienischen wird es nie gesprochen: hanno beginnt mit einem a, und hotel mit einem o. Auch das e am Wortende, im Deutschen oft schwach wie in „Name“, wird im Italienischen immer als klares, geschlossenes e gesprochen: pane klingt also nicht wie „Panne“.

  • paneBrot
  • soleSonne
  • conmit
  • hannosie haben

Häufige Fehler

  • [ˈpaːnə] → [ˈpane]Das e am Ende von pane wird als klares e gesprochen, nie abgeschwächt.
  • [sut] → [sud]Am Wortende bleibt d stimmhaft; es wird nicht wie t gesprochen.
  • [ˈhanno] → [ˈanno]Das h in hanno wird nicht gesprochen.

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Zusammenfassung

Man schreibtMan sprichtBeispiel
c, g vor a, o, uk, g wie in „gut“casa, gatto
c, g vor e, i„tsch“, „dsch“cena, gelato
ci, gi vor einem Vokal„tsch“, „dsch“ciao, giorno
ch, ghk, g wie in „gut“anche
sce, sci„sch“pesce
sch„sk“schermo
gnähnlich wie „nj“bagno
gliähnlich wie „lj“figlio
z, zz„ts“ oder „ds“grazie, zero, pizza
s am Wortanfangstimmlos wie in „Bus“sole
st-, sp-„st“, „sp“, nie „scht“, „schp“strada, spesa
vwie deutsches wvino
qu„kw“quattro
ei, ie„ä-i“, „jä“sei, ieri
rgerolltes rrosso
nn, tt, ss…langer Konsonantnonno, gatto, rosso
betontes e, ooffen oder geschlossenbello, sera; nove, sole
Endvokalimmer voll gesprochenpane
b, d, g am Wortendestimmhaftsud
à, è, é, ì, ò, ùBetonung auf der letzten Silbecittà, perché
hstummha, hanno