Italienische Grammatik A1: Anfänger
Der vollständige Leitfaden von A1 bis C1: die Regeln, Beispiele zum Anhören, die häufigen Fehler.
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Die Stufe A1 umfasst die Grammatik der ersten Gespräche auf Italienisch: sich vorstellen, Personen und Dinge benennen und beschreiben, sagen, was man mag, was man will, kann oder muss, Orte und Zeitpunkte angeben, nach einer Menge fragen, eine Aufforderung aussprechen und erzählen, was geschehen ist.
Einfach für Deutschsprachige
- Das Italienische kennt keine Fälle; Substantive, Artikel und Adjektive werden also nicht dekliniert.
- Das Passato prossimo wird wie das deutsche Perfekt mit einem Hilfsverb, avere oder essere, und einem Partizip gebildet.
Schwierig für Deutschsprachige
- Das Subjektpronomen wird meist weggelassen, weil die Endung des Verbs die Person anzeigt.
- Es gibt nur zwei grammatische Geschlechter, männlich und weiblich, und sie stimmen oft nicht mit dem Deutschen überein (il sole – die Sonne, la luna – der Mond).
- Das Adjektiv steht meist nach dem Substantiv und richtet sich immer nach ihm, auch nach essere.
- Vor dem Possessivbegleiter steht der bestimmte Artikel (la mia casa).
- „Ich mag“ wird meist mit piacere ausgedrückt, bei dem das Gemochte Subjekt ist (a Giulia piace molto il mare).
- Die Höflichkeitsform Lei steht mit der 3. Person Singular, nicht mit dem Plural wie „Sie“.
- Die Wortstellung bleibt auch nach einer Zeitangabe am Satzanfang unverändert: Oggi lavoro, „heute arbeite ich“.
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Sich vorstellen
Die ersten Sätze eines Gesprächs werden wie feste Wendungen gelernt: Ciao, mi chiamo Marco, e tu?, Di dove sei?, Come stai?
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Das Präsens
Das Italienische hat wie das Deutsche nur ein Präsens: lavoro bedeutet „ich arbeite“ und „ich arbeite gerade“.
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Modalverben und Imperativ
Auf die Modalverben volere (wollen), potere (können, dürfen) und dovere (müssen, sollen), in italienischen Grammatiken auch verbi servili genannt, folgt direkt ein Infinitiv, ohne Präposition.
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Die Vergangenheit
Auf der Stufe A1 wird die Vergangenheit vor allem mit dem Passato prossimo ausgedrückt, der üblichen Vergangenheitsform des gesprochenen Italienisch.
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Substantive und Artikel
Im Italienischen ist jedes Substantiv männlich oder weiblich; ein sächliches Geschlecht gibt es nicht.
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Die Adjektive
Das Adjektiv richtet sich in Geschlecht und Zahl nach dem Substantiv, auf das es sich bezieht, ob es direkt danach steht oder nach essere, und es steht meist nach dem Substantiv.
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Die Possessivbegleiter
Der Possessivbegleiter richtet sich in Geschlecht und Zahl nach dem Substantiv, vor dem er steht, und ihm geht meist der bestimmte Artikel voraus: la mia casa, wörtlich „das mein Haus“.
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Mengenangaben
Eine unbestimmte Menge wird mit dem Teilungsartikel ausgedrückt, der aus der Präposition di und dem bestimmten Artikel gebildet wird; eine genaue Menge mit einer Maßangabe und di.
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Piacere
„Mögen“ und „gern haben“ werden meist mit piacere („gefallen“) ausgedrückt: Das Gemochte ist das Subjekt des Verbs, die Person, die etwas mag, steht als indirektes Objekt.
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Ort und Uhrzeit
Dass sich etwas irgendwo befindet, wird mit c'è und ci sono ausgedrückt.
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Fragen und Verneinung
Die Verneinung besteht aus einem einzigen Wort, non, das vor dem Verb steht.
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Sätze verbinden
Die Konjunktionen e, o und ma verbinden zwei Wörter oder zwei Sätze wie „und“, „oder“ und „aber“.